Dienstag, 24. März 2015

Von Dinos und Schwänen








Der letzte Tag hat begonnen. So langsam merke ich meinen Körper nun auch im sitzen. Vor allem die Schulterblätter und die Fußsohlen. Natürlich auch den Hals, die Nase und den Kopf. Aber dass ist eine andere Geschichte. Die Mar des Hustens. Es kommt ja immer alles auf einmal – wäre ja langweilig wenn nicht.











































 Lieblingsbild: Der weiße Hirsch und der Blauwal




















Zum Glück sind die geplanten Museen umsonst. Und ich möchte ehrlichgesagt auch nicht wieder bis 23 Uhr wie gestern unterwegs sein. Dafür bin ich einfach zu gerädert. Das Gute ist: Ich musste für die Nacht in ein 9er Zimmer wechseln. Hoffentlich sind keine Schnarcher da. Zumindest bin ich von den Füßen meines Nachbarn weggekommen. Nach denen roch das ganze Zimmer. Merke: Nächstes Mal nicht am Wochenende in London sein. Es wird nur noch teurer.




















Glückwunsch Caroline, bekommst Applaus










Ach ja falls es wen interessiert: Man kann meist nur Scheine in den Wechselstuben umtauschen. Mit Münzgeld wird einem nur ein mildes Lächeln geschenkt. 
Der Hydepark ist auch nicht so ..... weeew. Eher lau. Sehr viel Rasen, Polizisten auf Pferden, wütende Gänse und Springbrunnen. Der St James Park hat mir da besser gefallen. Da gab es all das PLUS Eichhörnchen die mit Krähen um Nüsse kämpften. In welchem Zoo wird einem so etwas schon geboten?











Da das Hostel leider für die letzte Nacht doppelt so teuer sein wird und ich auch noch ein wenig Kleingeld brauche um morgen zur Liverpool Street zum Flughafentransfer zu kommen und ich mir gerade hier den letzten Kaffee gegönnt habe bin ich offiziell blank. Half a day to go.  Besonders eine gute Gelegenheit durch die teuren Straßen Londons zu marschieren um dann dem Schikimiki Laden Harrods einen Besuch abzustatten. Dieses Einkaufszentrum ist wirklich eine Mischung aus Museum und Wahn des schlechten Geschmacks. Es gibt Zimmer die Ägyptischer Raum genannt werden, an denen neben dem Stuck Hieroglyphen die Decke und die Wände ziehen. Und Zimmer die einfach nur in allen Farben durch die Diamanten und Edelsteine funkeln. Auch wenn ich reich wäre: Dies würde nie meine Welt werden. Besonders wenn gerade der Typ neben mir seine schrillen Designer Beatles Andenken ausbreitet denk ich mir – Geschmack kann man nicht kaufen. Der holt immer mehr aus seiner Tasche. 20 Stück sind bestimmt geknackt.  Hätte ich mehr Geld zur Verfügung, dann würde ich einfach mehr Kaffee im Café trinken und nix vom restlichen Leben ändern.
Ich denke so sollte es auch sein.



Erinnert doch sehr an Nachts im Museum






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